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Der Altländer Hof im Wandel
Veränderungen der sozialen Strukturen und des Alltagslebens im Alten Land bei Hamburg im 20. Jahrhundert

Im Südwesten Hamburgs hat sich das Alte Land als eine äußerlich noch relativ intakte bäuerliche Landschaft erhalten, mit sorgfältig gepflegten Obstplantagen und vielen liebevoll unterhaltenen reetgedeckten Bauernhäusern.
Aber der Eindruck des bäuerlichen Wohlstands täuscht. Heute haben es die Obstbauern unter dem weltweiten Konkurrenzdruck schwer und das Alte Land ist zunehmend neue Heimat für andere Bevölkerungsschichten geworden. So hat sich vor allem in den letzten 70 Jahren ein gewaltiger Strukturwandel vollzogen.
Outi Tuomi-Nikula prüft das herkömmliche Bild vom Alten Land auf seine heutige Relevanz und untersucht anhand des traditionellen Haustyps den Wandel der Gesellschaft und des Alltagslebens in dieser Region, wie er sich in baulichen Veränderungen im Innern der Häuser, in Familienstrukturen, in der Wohnkultur und der Arbeitsaufteilung unter den Familienmitgliedern wiederspiegelt. 
Die Untersuchung eröffnet somit eine neue Sichtweise auf den Altländer Hof und seine Bedeutung für die Menschen, die hier leben.